Neues aus dem Bürgermeisterbüro (9. Januar 2026)

Liebe Ginsheim-Gustavsburger,

der Weihnachtsbaum ist abgeschmückt, die letzten Plätzchenkrümel sorgfältig beseitigt, und auch der allerletzte Becher Winzerglühwein andächtig geleert. Kaum zu glauben, wie leise und unaufhaltsam Weihnachtszeit und Jahreswechsel an uns vorbeigezogen sind – eben noch Kerzenschein, nun wieder Kalenderrealität.

Gerne melde ich mich daher mit meiner Kolumne zurück und wünsche Ihnen ein rundum schönes, gesundes und friedliches neues Jahr.

🎂 Geburtstagsbesuche

Das alte Jahr ging für mich mit zwei besonderen Geburtstagsbesuchen zu Ende: An Heiligabend durfte ich unserer ehemaligen Standesbeamtin Mathilde Lehnert zu ihrem 90. Geburtstag gratulieren, zwischen den Jahren besuchte ich Nikolaus Emrich, der sein 85. Lebensjahr vollendet hat.

Das Datum seiner Geburt kann man sich nicht aussuchen – aber wie Frau Lehnert am Heiligabend gegen das Christkind anzutreten, stelle ich mir besonders in jungen Jahren als kleine Herausforderung vor. Beide Besuche habe ich sehr genossen: Von Herrn Emrich erhielt ich spannende Einblicke in seine Zeit bei der MAN, als er weltweit für verschiedenste Projekte unterwegs war. Ebenso bereichernd war das Gespräch mit Frau Lehnert über ihre Zeit im Rathaus und ihren wohlverdienten Ruhestand.

Ich gratuliere beiden noch einmal herzlich und wünsche ihnen Gesundheit, Freude und viele weitere glückliche Jahre!

🍽️ Mittagstisch des Seniorenbüros

Die Tage habe ich am Mittagstisch des Seniorenbüros in Gustavsburg teilgenommen und die Chance ergriffen, den zahlreichen Gästen ein frohes Neues Jahr zu wünschen. Ich freue mich immer, wenn ich Zeit finde, das tolle Format zu nutzen und gleichzeitig mit vielen Seniorinnen und Senioren beim leckeren Essen ins Gespräch zu kommen.

🏅Ordensfest GCC

Nach Weihnachten ist vor Fastnacht – und in diesem Jahr läuft die Kampagne besonders rasant. Die Termine der Fastnachtstreibenden sind entsprechend eng getaktet. Schon am vergangenen Samstag feierte der GCC sein traditionsreiches Ordensfest – und ich hatte die Ehre, für 11 Jahre Mitgliedschaft geehrt zu werden – „duffdä“!

Und natürlich ließ es sich der GCC nicht nehmen, noch einmal mit Nachdruck den Wunsch nach einer zügigen Umsetzung der geplanten Sport- und Kulturhalle zu unterstreichen. Direkt, humorvoll und engagiert – so geht Fastnacht in unserer Stadt!

Apropos Fastnacht: Notieren Sie sich unbedingt schon jetzt den 7. Februar: Dann steht wieder der närrische Sturm aufs Ginsheimer Rathaus bevor. Das wilde Spektakel beginnt voraussichtlich um 10.33 Uhr mit dem Treffen der Beteiligten an der Fähre, bevor die geballte Narrenschar zum Rathaus marschiert. Dort wird das federführende TTC-Team rund um Klaus Rüdiger gemeinsam mit zahlreichen lokalen und befreundeten Fastnachtstreibenden die Herausgabe des Rathausschlüssels – und meiner Wenigkeit – fordern. Aller Voraussicht nach werde ich trotz gewohnt tapferer Gegenwehr erneut in Handschellen abgeführt…

🌉✅ Wehrsteg wieder passierbar

Fast schon an ein Wunder grenzt eine Nachricht, die mich die Tage vom Wasserwerk Staustufe Kostheim erreichte. Der gute alte Wehrsteg über der Schleuse Kostheim ist nach Abschluss der (quälend) langen Reparaturarbeiten an einer Turbine wieder für den Radverkehr und Fußgänger*innen freigegeben. Ich bin, insbesondere als glücklicher Halter einer agilen Hündin, sehr froh, dass das Warten ein Ende hat und man den Weg wieder nutzen kann. Sie sicher auch!

🏟️ Förderantrag für die Sportanlage Gustavsburg

Gestern Abend wurde in einer Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses sowie unmittelbar anschließend der Stadtverordnetenversammlung ein wichtiger Beschluss gefasst. Ziel war es, noch fristgerecht einen Förderantrag im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellen zu können.

Beschlossen wurde die Antragstellung für den Ersatzneubau der Rollsportanlage sowie die Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz in Gustavsburg. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt ausschließlich unter dem Vorbehalt einer Förderzusage des Bundes. Hiervon ausgenommen ist die Rollsportanlage, soweit hierfür bereits Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Ich freue mich, dass es gelungen ist, hier rechtzeitig die formalen Voraussetzungen zu schaffen und eine Förderchance für die Weiterentwicklung der Sportanlage Gustavsburg offen zu halten.

🌐🔄 Neues Jahr – neue Homepage

Gute Nachrichten gibt es auch aus der Verwaltung: Der anspruchsvolle und zeitaufwändige Relaunch unserer städtischen Homepage ist inzwischen abgeschlossen. Was auf den ersten Blick selbstverständlich wirkt, ist in der Umsetzung eine komplexe Aufgabe – schließlich gilt es, eine umfangreiche Internetpräsenz technisch wie inhaltlich auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Die neue Homepage präsentiert sich nun in einem klaren, zeitgemäßen Design, das sich am Corporate Design der Stadt orientiert und eine bessere Übersicht über Informationen und Angebote ermöglicht. Ein zentraler Bestandteil ist das integrierte Bürgerserviceportal „Online-Rathaus“, über das zahlreiche Anliegen digital und unabhängig von Öffnungszeiten erledigt werden können.

Ganz ohne Marketing-Gedanken bleibt für mich vor allem eines festzuhalten: Unsere digitalen Angebote sind jetzt besser strukturiert und gebündelt erreichbar. Natürlich kann es in den ersten Wochen noch an der einen oder anderen Stelle ruckeln – Rückmeldungen nehmen wir ernst und arbeiten sie zeitnah ab, damit sich alles schnell einspielt und zuverlässig funktioniert.

Schauen Sie gerne unter https://www.gigu.de/ vorbei, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.

👑 Sternsinger im Rathaus

In diesen Tagen sind weltweit wieder zahlreiche Sternsinger unterwegs, um unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Auch die Sternsinger der Pfarrei Mainspitze beteiligen sich an der Aktion. Heute besuchten sie mich in meinem Büro und brachten den traditionellen Segensspruch „20*C+M+B+26“ an meiner Tür an.

Es freut mich sehr zu sehen, wie engagiert sich die jungen Menschen für Kinderrechte und weltweite Solidarität einsetzen. Das diesjährige Schwerpunktthema Kinderarbeit, das Bangladesch als Beispielland in den Fokus stellt, sollte immer wieder ins Bewusstsein gerückt werden – nur so kann sich an dieser schrecklichen Situation endlich etwas ändern.

🤝Famos3 – ein wichtiges Projekt

Unter famos3 kann man sich vermutlich zunächst einmal wenig vorstellen. Tatsächlich ist es aber ein innovatives Projekt, in das unsere Stadt mit zwei weiteren Kreiskommunen, Mörfelden-Walldorf und Kelsterbach, eingebunden ist. Famos3 steht für „Familienorientiert. Aktiv. Miteinander. Offen. Sozial³“ und beschreibt damit ein vom Europäischen Sozialfonds gefördertes Programm, das Familien gezielt unterstützen soll. Es geht darum, Eltern passgenaue Beratung und Hilfen zu bieten, die Alltagsbewältigung und Erziehung erleichtern und gleichzeitig berufliche Perspektiven eröffnen. Dabei werden bestehende kommunale Angebote eng miteinander vernetzt und die vorhandene Infrastruktur vor Ort optimal genutzt.

Das Kommunale Jobcenter Kreis Groß-Gerau übernimmt die Koordination und das Controlling, während der Caritasverband Offenbach das Familiencoaching gestaltet. Über drei Jahre sollen so mindestens 300 Familien erreicht und nachhaltige Strukturen aufgebaut werden, die Familien langfristig stärker unterstützen. Besonders Alleinerziehende, Familien mit Migrationsgeschichte oder gesundheitlichen Einschränkungen stehen dabei im Fokus.

Um das Projekt bekannter zu machen und die Möglichkeiten der Teilnahme zu erläutern, haben wir, die direkt Beteiligten, unsere Pläne gestern in einem Pressegespräch vorgestellt. Besonders spannend war zu sehen, wie engagiert unsere drei Kommunen Familien vor Ort unterstützen. Angesichts der aktuell gestiegenen Arbeitslosigkeit in den Zielgruppen unseres Projekts freut es uns, dass unsere soziale Infrastruktur nun um dieses attraktive Angebot erweitert wird. Die gezielte Förderung von Alleinerziehenden und Familien in belasteten Lebenslagen liegt uns schließlich allen sehr am Herzen.

Das waren die Neuigkeiten aus dem Rathaus für heute – bleiben Sie gespannt auf die nächsten Kolumnen im neuen Jahr.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Thorsten Siehr

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